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Dieses Thema hat 62 Antworten
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EscapeError Offline

Boytoy


Beiträge: 95

22.12.2002 02:19
Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Also ich eröffne mal und antworte Peacefrog gleich dabei!

Also ich hab sowas wie ne Reitbeteiligung, nur dass ich nichts bezahlen brauche und öfter reite als der Besitzer selbst! *ggg*
Ich geh also montags, dienstags oder donnerstags, freitags und samstags hin, der besitzer mittwochs und sonntags!

Ich reite eine Stute, hessisches Warmblut, gaaanz dukelbraun, schon fat ein Rappe, die im Western-Stil geritten ist. Allerdings hat sie darin nur die Grundausbildung, da sie früher englisch geritten wurde. Sie ist schon 19 und noch total fit bis auf diese dämliche Arthrose, die ihr jetzt im Winter zu schaffen macht (weißt du wie man da helfen kann? Außer lange Schritt reiten?). Im April bekommt sie ein Fohlen, um das sich schon jetzt Besitzer und Ex-Besitzer streiten, weil sie damals keinen Kaufvertrag gemacht haben und keiner weiß wems gehört... (ich hoffe dass der Ex-Besitzer nicht das Fohlen kriegt sonst tut es mir SEHR leid!) Ob sie früher Turniere gegangen ist weiß ich nicht! Wenn dann aber nur im Springen oder Dressur! Jedenfalls kein Western!
Also ich reite jetzt den... texanischen Stil, Mit Stangengebiß (hat das Ding auch eine Fachbezeichnung?) Ich versuch ihr momentan ein bisschen mehr Feingefühl bezubringen fürs Neck-reining, klappt auch normalerweise, aber wenn sie stur ist hilft nur noch Zügelarbeit mit anstehenden Zügeln. Das mit dem Zügel auf dem Boden, Pferd "ground-tied" klappt eigentlich auch, bin ganz stolz drauf hab ich ihr beigebracht, aber noch fehlt die Disziplin, wenn ein par Meter weiter Futter ist. ;) Ahso ja ich benutze Split-Reins und ein Kopfstück... Fchbegriff keine Ahnung, hat jedenfalls keinen Nasenriemen...
Ich selbst reite... moment... ich hatte 4 Jahre lang Englisch-Unterricht (also Englischreiten, net die Sprache! Obwohl... die Sprache jetzt auch 4 Jahre!!! *ggg*), dann hab ich 1 Jahr aufgehört, und seitdem reite ich wieder, jetzt wo ich meine Mümmel hab (Nein sie heißt nicht wirklich so sie hat auch einen vernünftigen Namen!), allerdings lerne ich das Westernreiten erst. Gott sei Danke ist es kein so himmelweiter Unterschied und mein Pferdchen sagt mir schon wenn ich was falsch mache.

Und jetzt sag du mal. ast du ein Pferd? Welche Rasse/Farbe/Alter/Geschlecht/Name? Gehst du auf Turniere? Reitest du mit Gebiß oder gebißlos? Und wie lange reitest du?



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

kid Offline

Bambi

Beiträge: 42

22.12.2002 14:57
#2 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

darf ich auch mitreden, auch wenn ich nur ein bisschen zu dem thema zu sagen habe?

escy hat mir ja schon so einiges vom reiten geschildert. vielleicht hast du ja wirklich mal die gelegenheit mir ein wenig reiten beizubringen...
derzeit hat es hier eine studentin aus dem ersten studienjahr vor. wir wissen nur noch nicht wann und wo. bei den pyramiden kann man übrigens pferde mieten und dann mit denen über das gelände reiten, aber das ist wohl kaum der richtige ort, es jemandem beizubringen...

Peacefrog Offline

Boytoy

Beiträge: 75

22.12.2002 15:40
#3 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

nope, kein eigenes pferd, total-schmarotzer bin
ANFÄNGE: die familie meiner besten freundin (die ich seit dem kindergarten kenne) hatte schon immer pferde, sie selbst ist schon im mutterbauch mitgeritten.
ich habe mit 10 angefangen, englischreiten, und habe ca 2 jahre regelmäßig in einer sehr kleinen reitschule unterricht genommen.
dann 3 jahre reitbeteiligung auf einer württemberger stute, fliegenschimmel, bevor sich die eltern meiner freundin einen appaloosa zugelegt haben. nach stallwechsel, imagewechsel, etc, waren wir irgendwie westernreiter geworden. die appaloosastute bekam ein fohlen namens maggie, meine freundin hat sie ausgebildet und in disziplinen wie western-riding, trail, hunter geshowt bishin zu den americana-finals. davon dass sie mittlerweile unterrichtet und ausbildet profitiere ich natürlich ungemein...
NAHE VERGANGENHEIT: so habe ich 2 hafis als "reitbeteiligung" die von ihr kommen, einen wallach mit schlappohren(kein witz!!), xaver, mit dem ich jeden tag machen konnte was ich wollte weil die besitzer keine zeit haben, mit ihm habe ich meine ersten turniere in horsemanship, trail, pleasure gemacht. ich will nicht angeben, aber da es sich um einen tiroler schlachttransporterflüchtling handelt dem niemand ausser uns was zugetraut hat erwähne ich dass er bayer. meister der vwb in der einsteiger-horsemanship 2000 geworden ist (bin halt enorm stolz auf den dicken,). desweiteren eine hafistute, fee, für 3-4 mal die woche, mit ihr habe ich dann in reining "hineingeschnuppert" . gezahlt hab ich auch nix.
JETZT: xaverl hatte einen unfall(fesselträger li vorne teilweise ausgerissen, gelenkflüssigkeit weg durch entzündung, sehne angeknackst, monster-chip-op), stand 1 jahr in der box und geniesst jetzt sein dasein als abundzu geländehoppelpferd im schönen, großen offenstall da er wohl nie mehr ganz lahmfrei wird. GRRRR
die stute ist in einen stall näher zur besitzerin umgezogen aber ich bewege sie noch abundzu bei zeitmangel.
nun warte ich ab ob sich wieder was ergibt...derweil mach ich weiter den TT...
maggie (ist jetzt auch schon 10) hat selbst ein fohlen, 3/4 jährig und es kam noch eine quarterstute dazu, ebenfalls fohlen, 3/4 jährig, dh turniermäßig gehts erst nächstes jahr wieder los.
gegen arthrose hilft bei manchen pferden "muschelfutter", ich verwende "equigel" von gelita. natürlich gibts noch andere anbieter, equipur von vetripharm oder movicur, wichtig ist die grünlippige neuseelandmuschel. auch magnetfeldtherapie soll helfen, die teile sind aber teuer (kleines pad ca 2,500 DM, decken an die 10).wichtig ist dass es ein impulsgerät (elektrisch) und kein normaler magnet ist.
das kopfstück heißt übrigens bridle, nasenriemen (geht eh extra) nosebend oder falls aus rohaut gavesson, die stange einfach bit. weiß aber nicht ob mans auch so schreibt....
ich reite meistens entweder mit dem normalen snaffle-bit (einfach gebrochen) oder mit snafflebit with shanks(anzüge),das hängt vom pferd ab und von was ich tun will. ich vergess die namen aber auch ständig, hauptsache man weiß wie es aussieht und verschnallt wird....
lernst du dir selbst oder besuchst du kurse? hört sich an als ob du gut klar kommst und wirklich spass hast mit deiner "mümmel"
UND WAS MEINST DU MIT DAZU PASSENDE COWBOYS??? GIBTS BEI EUCH WELCHE????AUCH HABEN WILL!!
uh, monster-posting

EscapeError Offline

Boytoy


Beiträge: 95

23.12.2002 04:21
#4 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

@kiddo: Komm erstmal her dann könnte ich dir evtl was beibringen! Meine Freundin und ich unterrichten grad ne Klassenkameradin das klappt echt super! Wenn du dir PFerde mietest, brauchst du normalerweise keine Angst zu haben, das sind meistens faule Klepper die geduldig Touristen durch die Gegend traben und nicht wissen was durchgehen ist, nur werden sie oft auf dem Rückweg sehr shnell und können oft gar nicht mehr gehalten werden. Glaub mir ich hab da schon Erfahrungen gemacht...

@frog: *ggg* nene, mit passende Cowboys meinte ich eher Chris, den ich bei der ersten Gelegenhit klauen, in einen ack stecken und mit nach Hause schmuggeln werde.

Wow du hast aber echt Glück so viele Pferde gefunen zu haben! Ich hab ungefähr ein Jahr gebraucht um meine Mümmel zu finden!
Okay mit den Fachbegriffen hast mich total verwirrt, ich bin doch ein armer Englischreiter auf einem Westernpferd! D.h., ich kenn mich in Sachen Begriffen und Reitweise besser im Englisch-Stil aus...hab doch grad erst gewechselt. Da ich keine Ahnung mehr hab, wovon wir hier sprechen, beschreibe ich das Gebiß einfach:
Ist ein Stangengebiß mit nach hinten gebogenen Anzügen, und in der Gebißstange ist so ein Bogen drin mit so einem Röllchen druner (für die Zunge, gell?) Weißt du ob diese Gebiße scharf oder eher weich sind?

Naja also Westernreiten hab ich nie wirklich gelernt! Ich hatte mal eine Unterrichtsstunde bei ner Freundin auf ihrem richtig ausgebildeten Pferd und mit Reitlehrer,is aber schon ewig her. Und als ich Probegeritten bin bei "Mümmel", hat mich ihr BEsitzer grad mal ins Westernreiten eingewiesen. Wie gesagt ich würde damit keinen Preis gewinnen oder so, wahrscheinlich mach ich auch net alles so wie mans beim Westernreiten macht, aber es funtioníert. :)
Ich konzentriere mich ja eigentlich aufs Geländereiten (was sonst mit einem 19 Jahre-Pferd das trächtig ist und Arthrose hat...) und ansonsten versuch ich möglichst abwchslungsreich mt Mümmel zu arbeiten. Ich hatte auch mal Zeitweise zwei Pflegeponys (Weser Ems), denen ich Kompliment und son Kram begebracht hab. Mit Mümmel mach ich da aber net weil sie schon so alt ist. Aber ich verfasse ab und zu Texte wie man sowas seinem Pferd beibringt, oder über alternative Longiermöglichkeiten usw!

Ja ich kann ja auch mal chronisch meine Reiterlaufbahn ordnen.
Mit 2 Jahren saß ich das erste Mal freudestrahlen und fast im Spagat auf einem Pferd, seitdem immer wieder mal auf Ponyhöfen für eine Runde Führen.
Reituntrricht hab ich ab meinem 8. Lebensjahr bekommen, damals hieß es, früher ist rückenschädlich. Da bin ich in den RV Diez gegangen, hab 2 Jahre den Sitz usw gelernt, aber die hatten da nur Automatik-ponys, also mich durchsetzen habe ich da nicht gelernt. Dann hat der Pächter des Stalls gewechselt, und ich bin logischerweise net mit den Pferden zurechtgekommen. Allerdings hab ich wenigstens ein bisschen gelernt, mich durchzusetzen. Dann hab ich zum RV Elz gewechselt, wo ich 1 1/2 Jahre geritten bin, die Pferde da waren etwasschwieriger als die Automatik-Ponys, aber net so schwer wie die es neuen Pächters. Allerdings haben die Reitlehrer da überhaupt nichts gebracht weil die nie aufgepasst haben und die Pferde lebten dort unter katastrophalen Bedingungen, also bin ich zurück zum RV Diez. Da bin ich dann immer auf ner Stute geritten, die war eigentlich klasse und ich hab Hlfengebung und Durchsetzung gelernt, aber der Reitlehrer hat mich armes Kind gezwungen, zu springen und die Stute sprang so gern und ist jedesmal mit mir vorm Sprung losgerast und paarmal hintereinander drübergefetzt. Dadurch hab ich Panik vorm Springen und losfetzenden Pferden bekommen, nach 1/2 Jahr bin ich auch mal abgesegelt und hab mir den Arm gebrochen. Dann konnt ich lange net reiten - und wollte auch net. Ab und zu bin ich auf so einen Hof gegangen wo man Pferde für Ausritte mieten konnte. Da bin ich auch wenns nötig war mal gesprungen und hatte keine Panik, aber auf dem Hof hätte ich sofort wieder welche bekommen. Dann bin ich 1 Jahr lang immer wieder auf den ----freizeitho gegangen, aber nur ganz selten und hab währenddessen nach einem Pflegepferd gesucht. Vor einem Jahr hat meine Freundin ein Pferd bekommen, nur war das nochfast roh und sie kam nicht mit zurecht. Ich bin öfter mitgekommen und bin geritten und hab ihr bei der Ausbildung geholfen und durch Zufall hab ich dann Mümmel als Reitbeteiligung angeboten bekommen. Das war grad sehr paktisch, weil meine Freundin noch nicht allein ausreiten konnte und wir so immer jemanden hatten der mitkonnte. Durch "Mümmel" hab ich mich dann durchsetzen gelernt, da sie doch sehr stur sein kann was die Geschwindigkeit auf dem Heimweg angeht ;) und durch sie hab ich auch komplett weder die Angst verloren. Letztens wollte ich im Geände wieder aufsteigen und als ich halb oen war machte sie kehrt und ist zurükgerast. Früher wär ich abgesprungen, jetzt hab ich mich ganz hochgezogen und sie durchpariert. Und wenn sie mal für ein paar Galoppsprünge losrast, bekomm ich auch nimmer die Paniksondern pariere einfach wieder durch.
Mümmel reite ich erst seit ein paar Monaten aber in der Zeit hab ich mehr gelernt als in 2 Jahren Reitvereinreiten!

Du gehst echt auf Western-turniere? Sag mal dann kennst du dich ja aus kannst du mir mal sagen was so die Unterschiede zwischen Western und Englischreiten sind? Nich dass ich mir jetzt was falsches antrainiere...



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

Peacefrog Offline

Boytoy

Beiträge: 75

24.12.2002 16:08
#5 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

@kid: mitreden darf immer jeder, interesse genügt!!! und was die mietgäule angeht kann ich nur bestätigen was escy sagt: es ist völlig wurscht ob du reiten kannst oder nicht, die pferde laufen sowieso nur dem vordermann hinterher. reiten lernen ist das zwar nicht, aber probiers doch trotzdem einfach mal. kleiner tipp: schau in die gesichter der kunden die vor dir dran waren: sind sie glücklich dann meld dich an, blicken sie eher verschreckt drein dann geh zu einem andren stall....

@escy: da bin ich wohl ein wenig auf dem schlauch gestanden...du weißt aber das geteilte freude, bzw geteilte cowboys doppelte freude ist, oder?! ich helf auch beim schmuggeln....

wie gesagt, die begriffe selbst sind nicht so wichtig, entscheidend ist über wirkungsweise und umgang bescheid zu wissen.
mir widerstrebt es immer ein bisschen ein gebiss als "scharf" oder "weich" zu bezeichnen, da viele "scharf" gleich mit tierquälerei und weich mit "ich brauchs ja nicht richtig zu machen, is ja weich" assoziieren. für mich zählt hauptsächlich die hand die dran rumzieht. sicher kann man mit bestimmten gebissen mehr druck ausüben, aber ich hab ehrlich gesagt schon mehr maultote und unwillige pferde gesehen die mit einfachen trensen geritten wurden. ob das gebiss dass du verwendest "scharf" ist hängt von der höhe des bogens in der stange (drückt gegen gaumen) und der länge der anzüge (hebelwirkung: je länger desto mehr druck) ab, generell ist es aber sicher wirkungsvoller als eine wassertrense. meine meinung ist lieber dem pferd einmal deutlich die grenzen aufzuzeigen, (gerade im gelände geht es ja auch um mein leben!!) und dafür den rest des ausritts entspannt am durchhängenden zügel geniessen als ständig "im maul hängen" nur weil das gebiss zu weich ist, ich glaube nicht dass letzteres für das pferd wirklich entspannend ist. auch in der halle nicht.

was falsches antrainieren? was meinst du dennn damit? purzelbaum rückwärts mit 3facher schraube? wenn sie's tut und dabei spass hat würd ich nicht mal das für falsch halten....

beim westernreiten gibt es viele verschiedene ansichten wie ein pferd laufen soll und beim englischreiten bin ich noch vorm reitabzeichen ausgestiegen, die unterschiede daher nur aus meiner extrem subjektiven persönlichen eigenen sicht. andere mögen gerne anders denken.
für mich liegt der hauptunterschied im zweck: im dressurviereck ist es das ziel, das pferd bestimmte lektionen um des reitens willen ausführen zu lassen. vielleicht kam das mal von der militärreiterei, ich weiß es nicht, aber die lektionen sind schon sehr abstrakt geworden.
westernreiten ist eine arbeitsreitweise, dh das pferd wird ausgebildet den menschen zu unterstützen. in usa kommt es durchaus vor dass showpferde noch rancharbeit leisten. daher ist es wohl sinnvoller das pferd nicht mit aufrichtung und anlehnung sondern in einer "natürlichen" kopfhaltung (genick = widerrist) am langen zügel einhändig zu steuern, dh das pferd braucht weniger "anleitung" durch den reiter, es arbeitet "selbständiger" mit als ein dressurpferd dass die ständige aufmarksamkeit des reiters geniesst. und eine hand bleibt frei für den colt. oder den cowboy.... grundsätzlich sollte sich das western-gerittene-pferd von nichts so leicht erschüttern lassen, wissen das WHOA stehenbleiben heißt, ground-tie können und am losen zügel vorwärts-abwärts locker-flockig dahinlaufen, allerdings, entgegen der weitläufigen meinung vieler westernreiter, darf die hinterhand sehrwohl untertreten. das kann man auch gut im gelände üben. vielleicht nicht unbedingt den ground-tie....
wie gesagt, ist nur meine meinung.
ein reiter dessen pferd dass das alles kann wird sich mit ein bisschen übung in trail oder horsemanship auf einem turnier keinesfalls blamieren, auch im hohen alter nicht, es ist vermutlich besser ausgebildet als die vielen anderen die nur einzelne mänover aneinanderreihen.

ich hab schon immer viel von longen- und bodenarbeit gehalten, was sind die alternativen longiermöglichkeiten? veröffentlichst du die texte auch?

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Boytoy


Beiträge: 95

06.01.2003 02:41
#6 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Sorry dass ich lang net da war! Forum ging net und ich kam auch ncih oft on!

@frog: ja wir können natürlich teilen :) *yummy*

Ja klar kommts auf den Reiter an, wie das Gebiß wirkt. Ich hab die Zügel ja eigentlich immer durchhängen. Und es wird immer besser. Am Anfang musste ich oft mit den Zügeln korrigieren. Jetzt fast gar nimmer.

LOL! Okay also falsch kann ich nichts machen? gut. gut, gut.

Ich finde die Logik des Westernreitens viel besser als die Logik von Englischreiten. Außerdem gibt es megaviele, schlecht ausgebildete Reitpferde. Beim Westernreiten kann das net so leicht passieren, weil da westernreiten gar nciht mehr funktionieren würde, wenn das pferd nicht gehorcht. bim englischreiten kann man es allerdings auch noch zwingen... das ist schade.

ich würde die textegern veröffentichen, mir bringen sie ja nichts. ich hab sie ja aus meiner eigenen erfahrung aufgeschrieben. Ich hatte sie mal auf meiner Seite, aber da kommt niemand drauf und jetzt hab ich sie eh ausm Netz genommen, aber ich weiß net wohin mi den Texten. Zum Wegwerfen sind sie mir dann doch zu schade.
mit alternativ meine ich nicht das normale ewige im kreis rennen sondern mit horsemanship-einschlag. ich hab mir mal son buch gekauft und ausprobiert und dann die eigenen erfahrungen aufgeschrieben.

hab halb gute, halb schlechte news.
der stallbesitzer bekommt evtl das fohlen! ihm hat der hengst gehört der mümmel gedeckt hat. der besitzer von mümmel kann sich die unterbringung net leisten, aber normalerweise hat der stallbesitzer nur vorkaufsrecht, so hatten die es ausgemacht. ber jetzt will der stallbesitzer das fohlen haben und hat auch leider die möglichkeit... weil der besitzer von mümmel ihm ja die unterbringung schuldet!
Das waren die schlechten News.
Die guten - sofern es klappt - sind: Meine Mutter hat ganz urzfristig angeboten, dass wir uns am Fohlen beteiligen könnten. Halbe halbe. Wäre dann halb mein Pferd. LOL wie das klingt. Dann hätte der Besitzer nicht die Probleme wegen dem Geld und hätte auch jemanden (mich *g*) der sich ums Fohlen kümmert.
Dazu müsste nur der Stallbesitzer nachgeben und aufhören, darauf zu bestehen dass er das Fohlen bekommt und der Besitzer sich bereit erklären. Beide wissen noch nichts von der Idee. ich habs erst heut abend erfahren.

Meine Mutter kauft mir deshalb kein Pferd weil ich nicht beweglich bin und sie de ganzen Tag arbeitet. Da käme ich nur schwer hin. und außerdem fahr ich evtl. ein jahr nahc amiland. und das ginge ja nicht. da hat meine mutter recht. aber teilbesitzer wäre eine gute alternative!



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

Peacefrog Offline

Boytoy

Beiträge: 75

09.01.2003 01:25
#7 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

jaja, die zeit bis zum führerschein kriecht nur so dahin...
wieso schuldet denn der besitzer deiner mümmel schon jetzt die unterbringung? das fohlen ist doch noch gar nicht da, oder? *verwirrt bin*
sich ein pferd zu teilen hört sich immer ganz nett an weils die kosten spart, und manche fahren damit auch ganz gut, dennoch würde ich dir dringend zu einem sorgfältig ausgearbeiteten (schriftlichen!) vertrag raten, nicht das du hinterher die reingefallene bist. leute wie ich zb, und ich nehme mal schwer an du gehörst auch dazu, sind mit ihrer liebe zum pferd erpressbar, dh wenn mal ne gesundheitliche entscheidung zu treffen ist die ein paar mark mehr kostet und die dein mitbesitzer beschließt nicht zu brauchen,dann bist du diejenige die alleine zahlt weil du weißt dass das tier sonst leidet.
das soll jetzt um gottes willen keine belehrung sein oder miesmacherei, hab nur schon so ein paar sachen miterlebt, und selbst leute wo du meinst du kennst sie... also überleg dir lieber einmal zuviel wie ihr rechte und pflichten aufteilen wollt und TOI TOI TOI, hoffentlich kann ich dir dann bald zum eigenen pferd gratulieren
nimmst du denn dann vorne oder hinten??
AMILAND??? gibts da schon konkretes???--> neuer thread

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Boytoy


Beiträge: 95

12.01.2003 03:31
#8 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

LOL! Ja da werd ich sowieso vorsichtig sein... aber der Besitzer würde mich nicht übers Ohr hauen der würde das höchstens aus Geldmangel machen!

Der Besitzer schuldet dem Stallbesitzer das Geld von Mümmels Boxenmiete, nicht von Mümmels Fohlen.

Es gibt aber auch viele schlechte News:

Der andere Oldie im Stall - Gregor - hat war am Bein was man "Phlegmon" oder so nennt. Also das ist ne innere eintrige Verletzung - das Bein ist total dick! Er belastet es auch fast ja net. Er hat jetzt vor vier Tagen 5 Spritzen, vor 3 Tagen 3 Spritzen und vorgestern nochmal 3 bekommen. Heut war ich nicht da. Aber es ist schon wieder dünner.

Und noch viel schlechtere News. Vorgestern bin ich gegen 2 Uhr in den Stall, die drei Ponys (zwei Shettys und noch eins das etwas größer ist) waren auf der Koppel. Hab mich nur gewundert warum ich Luise (ein weißes Shetty) nicht gesehen hab. Um halb drei sind dann zwei Freundinnen von mir - Janna (die Pflegerin von Gregor) und Laura (die die sich um die Shettys kümmert) in den Stall gekommen, die Luise reinholen wollten weil sie auf der Koppel lag und nass aussah (bei der Kälte - der Boden war gefroren und es war eisig). Wir haben uns aber nicht weiter Gedanken gemacht weil sie öfter platt auf der Koppel lag. Und dann stand sie in der Box und zitterte und hat sich auch grad wieder hingelegt. Janna und Laura sind dann zur Besitzerin von Luise und wollten da Decken holen und den Tierarzt rufen. Ich hab in der Zwischenzeit ne alte Decke von den Großpferden genommen. Luise hat im Wechsel platt in der Box gelegen und dann wieder mit erhobenem Kopf und hat ihren Bauch angeguckt. Da hab ich mir schon gedacht dass es ne Kolik ist. Kurz darauf ist noch die Michaela (die Freundin vom Besitzer von Mümmel, mit ihr wollte ich ausreiten) gekommen und sie meinte auch dass es ne Kolik ist und der Bauch ganz hart wäre. Außerdem hatte Luise Durchfall. Um 3 Uhr sind dann Janna und Laura wiedergekommen mit Decken, aber sie konnten die Besitzerin nicht erreichen. Und sie hatten den Tierarzt noch nicht angerufen. Wenigstens haben sie dann mal schnell gemacht und angerufen. Der Stallbesitzer, der im hinteren Teil des Stalls am Schaffen war, ist ab und zu nach vorn gekommen und hat gefragt "Is sie schon tot?", was ich ziemlich daneben fand, weil inzwischen auch die Kinder da waren, die immer auf den Shettys geritten sind. Der Tierarzt wollte erst um 6 Uhr abends kommen, hat sich dann aber doch davon überzeugen lassen, dass es ein Notfall ist. Wir haben dann dafür gesorgt, dass Luise stand und sich nicht hingelegt hat. Nach fast einer Stunde war der Tierarzt dann endlich da. Der hat Luise dann ein paar Spritzen gegeben und dann noch verschiedene Mittel gegen den Durchfall. Da wir eh nichts tun konnten und Janna und Laura Luise beim Stehen gehalten haben, sind wir noch ne Runde mit unseren Pferden spazieren gegangen. Als wir zurückkamen war der Tierarzt noch immer da, weil er auch noch nach Gregor geguckt hatte. Aber Luise stand inzwischen freiwillig und zitterte nicht mehr so. Die Großmutter der Besitzerin war gekommen und ich hab noch geholfen diese Dextro-Energien-Traubenzuckerplatten irgendwie in Luise reinzubekommen (sie war total unterkühlt weil sie auf der Weide gelegen hatte), die wollte aber einfach nichts nehmen und wir haben mit allen Tricks gearbeitet. Die Erwachsenen die noch da waren wollten auch noch ne Zeit bleiben und wir alle waren der Meinung dass Luise schon wärmer war. Dann kam meine Mutter und hat mich abgeholt.

Am nächsten Tag wollten meine Freundin Julie und ich ausreiten. Die Box in der die beiden Shettys standen war leer, Bobo, das andere Shetty stand bei dem Pony in der Box. Ich hab die Tochter vom Stallbesitzer gefragt wo Luise ist und die meinte total gleichgültig "Die ist tot." Wir sind kurz nachdem der Abdecker Luise abgeholt hat, angekommen.

Die Box wurde auch nicht richtig sauber gemacht. An den Boxenwänden waren noch Blutspuren (anscheinend hat sich Luise über dem Auge aufgeschlagen), Über den Kot wurde einfach nur ein bisschen Stroh drübergemacht. Jedenfalls bleibt Bobo jetzt bei dem anderen Pony.

Die Pferde waren alle an dem Tag besonders ruhig und auch die Reiter waren alle betroffen. Wir hatten alle gedacht, dass Luise das überleben würde, weil sie am Abend schon wieder normaler gewirkt hatte. Noch schlimmer fanden wir das alle, weil sie irgendwann in dem kalten Stall mitten in der Nacht allein gestorben ist. Der kleine Junge, der Luise immer geritten ist, war an dem Tag nicht da und die anderen mussten ihm das am Abend erklären. Er tut mir so Leid. Ich bin froh, dass ich nicht früher gekommen bin an dem Tag, sonst hätte ich vielleicht noch mitbekommen, wie Luise abgeholt worden ist.

Ich hab das Pony zwar fast nciht gekannt, aber sie war ein Teil der Gruppe und ich werde sie ganz schön vermissen.
Sie ist wahrscheinlich deshalb gestorben, weil sie schon so geschwächt war von einer Augenerkrankung, von einem Hautpilz und nochwas. Und dann hat sie wohl Eis gefressen oder sowas und hat deshalb ne Kolik bekommen.



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

Peacefrog Offline

Boytoy

Beiträge: 75

15.01.2003 02:22
#9 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Na da geht euer Jahr ja so los wie bei uns das alte aufgehört hat.
Ein paar Tage vor Weihnachten hat eine Bekannte ihr Pferd in der Halle laufen lassen. Das Pferd ist ein bißchen rumgetrabt, ganz easy, kein bocken, nix. Auf einmal zuckts und steht nur noch auf drei Beinen - 8facher Trümmerbruch Hufbein und Fesselgelenk wohl auch. Sie haben die Stute (5jährig) zwar noch in die Klinik gebracht, aber da war nix mehr zu wollen. Und eine meiner besten Freundinnen hatte sich vor ca. 1 1/2 Jahren eine 2jährige Stute gekauft, die sie selbst anlernen konnte damit sie keinen schlechten Erfahrungen bei anderen macht. Sie ist viel mit ihr spazieren gegangen, und da hat die Stute schon leichtes Headshaking gezeigt, dass bis dato aber keiner von uns richtig ernst genommen hat. Als sie dann angeritten worden ist wurde es immer schlimmer. Meine Freundin hat alles versucht, die Diagnose zum Schluß hieß Allergie. Also hat sie die Stute dem Vorbesitzer zurückgebracht, der wohnt in den Bergen und da hatte sie solche Symptome nicht. Aber sie hat auch da das shaken nicht aufgehört, und nachdem ihr eine seltsame Beule am Kopf gewachsen ist haben wir sie wiedergeholt, abgemagert und mit stumpfen Fell, und ein CT machen lassen (ca. 900 Euro). Die Beule war eine Knochenveränderung die bereits das Auge beeinträchtigte und Koordinationsprobleme hervorrief. Am letzten Tag des Jahres 2002 wurde sie dann erlöst. Daraufhin haben wir uns Sylvester die Kante gegeben...
ES KANN NUR BESSER WERDEN!!!
Aber nun genug Schrecken....
Ähm, also ich will jetzt nicht blöd rüberkommen aber - wieso deckt denn der Besitzer wenn er nicht mal EIN Pferd bezahlen kann? Naja, ein Platz in einer Fohlenaufzucht kostet zwar nicht so viel, aber nach drei Jahren isses ein Pferd und braucht ja auch Equipment!!
Aber so wie du den Stallbesitzer beschreibst sollte er das Fohlen nicht unbedingt haben. Und was bitte ist das für ein Tierarzt der zu einem Koliker erst nach EINER Stunde kommt, geschweige denn "abends"?!?!? Da muss aber der Gaul bei dem er zu diesem Zeitpunkt war gerade den Löffel abgegeben haben, ansonsten gibt es keine Entschuldigung *TOTALEMPÖRTBIN* Ich hasse es wenn Tierärzte Ponys nicht ernst nehmen, oder Pferde die keine 20.000 Euros gekostet haben...aber die sterben nie aus...

Ist dir eigentlich auch aufgefallen dass dieser Thread der mit den durchschnittlich längsten Posts ist? Wunder....
A propos Cowboys: besuch mal http://www.prorodeo.com, da sind welche. Allerdings...naja, bei den meisten Nahaufnahmen in den Rankings musste ich ja schon lachen , aber die Action-Shots sind teilweise echt ganz gut...

EscapeError Offline

Boytoy


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16.01.2003 01:01
#10 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Ach ihr habt auch so viel Pech...?
Also der Besitzer hat das Pferd damals dem Stallbesitzer in einem total schlechtem Zustand abgekauft und dann somit eigentlich auch gerettet. Das mit dem Decken hat er sich auch vom Stallbesitzer aufschwatzen lassen, zu dem Zeitpunkt hieß es auch noch dass die Stute so lange sie lebt umsonst unterstehen darf. Und das Fohlen unterzustellen hätte er sich damals auch noch leisten können nur ist denen grad erst das Auto verreckt, er hat sich von seiner Freundin getrennt und die beiden haben die Stute ja zusammen unterhalten. Also auch nur dumme Zufälle.
Ja dieser Tierarzt war mir auch unsympatisch. aber für die eine Stunde kann er ncihts der wohnt so weit weg und es war Glatteis.



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

Peacefrog Offline

Boytoy

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20.01.2003 03:11
#11 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Na gut, für Glatteis kann man nix. Trotzdem find ichs nicht gut dass ihr ihn habt überreden müssen...
Da hat der Besitzer deiner Mümmel ja einiges im Argen...aber so isses...die guten werden meißtens bestraft wenn sie gutes tun.
War der Stallbesitzer schuld an dem schlechten Zustand? So wie du ihn beschreibst sollte er das Fohlen wirklich nicht haben, also toi toi toi ich hoffe wirklich dass das mit der geteilten Bestitzerschaft klappt. Habt ihr schon ein paar Namensvorschläge??


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Boytoy


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20.01.2003 18:56
#12 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Sieht so aus als würde der das Fohlen bekommen

Ja, ihm hat die Stute schon ewig gehört. Der wollte nur züchten. züchten, züchten, weil er für eines ihrer Fohlen mal 8000 DM bekommen hat... PROFIT-IDIOT! Und dann muss sie echt schlimm ausgesehen haben vor einem Jahr als der jetzige Besitzer die Stute abgekauft hat.

Jetzt hat er meine Freundin von heute auf morgen wegen ner Kleinigkeit vom Hof geschmissen. Ihr Pferd steht jetzt woanders... und wir können nimmer zusammen ausreiten. naja was solls. ich geh da nicht weg, ich lasse meine mümmel nicht im stich!!!
wie gehts euren pferden denn so?



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

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28.01.2003 17:27
#13 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Bingo!!
Wieso haben eigentlich immer die Idioten denen Pferde im Grunde egal sind die Kohle?
Schade das du nicht mit Mümmel umziehen kannst.
Unseren gehts soweit ganz gut, ausser das bei der 5jährigen Stute einer Schülerin meiner Freundin eine Knochenveränderung aufgrund einer chronischen Entzündung festgestellt worden ist und die Prognosen nicht wirklich gut sind. Die haben die Stute erst ein halbes Jahr, ist echt schade drum, ein wirklich feines Tier. Jetzt muß geklärt werden ob man sie zurückgeben kann.
Den Babies gehts auch gut, die wachsen und gedeihen. In weniger als zwei Monaten gibts bei uns am Stall die nächsten, bin schon gespannt.

Peacefrog Offline

Boytoy

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28.01.2003 17:29
#14 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

jajaja, schon wieder einloggen vergessen... aber hier sind ja nur wir zwei unterwegs.
Interessiert sich denn wirklich sonst keiner für Pferdis??

EscapeError Offline

Boytoy


Beiträge: 95

31.01.2003 20:35
#15 RE:Pferde, Reiten und dazu passende Cowboys! ;) antworten

Ja gell wir sind wieder die einzigen die sich einen Ast posten!!!!



Lindsey: Ich hasse es, zu versagen, wenn ich es niemandem anhängen kann.

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